Christoph Naser nimmt Bundestagsmandat an Wahlkreis Tübingen-Hechingen wieder im Bundestag vertreten
27. Mai 2026 – am Mittwoch nahm Christoph Naser gegenüber der Landeswahlleiterin im Innenministerium in Stuttgart offiziell das Bundestagsmandat für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen an. Naser gehört damit mit sofortiger Wirkung als nachgerücktes Mitglied dem Deutschen Bundestag an.
Naser hatte den Wahlkreis bei der vergangenen Bundestagswahl mit 31,7 Prozent der Erststimmen und sieben Prozent Abstand direkt gewonnen, konnte jedoch aufgrund des von der damaligen Ampel-Koalition beschlossenen neuen Bundestagswahlrechts nicht in den Deutschen Bundestag einziehen. Der Bundestagswahlkreis Tübingen-Hechingen war seither verwaist ohne Abgeordneten in Berlin; Naser hatte die bundespolitische Vertretung in seinem Ehrenamt übernommen. Insgesamt wurden 23 Wahlkreissiegerinnen und Wahlkreissieger deutschlandweit an ihrem Einzug in das Bundesparlament gehindert und damit rund 1 Million Erststimmen nicht abgebildet.
Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD ist deshalb ausdrücklich vereinbart, das Wahlrecht erneut zu reformieren. Ziel ist es, künftig sicherzustellen, dass gewählte Wahlkreissieger wieder garantiert in den Deutschen Bundestag einziehen, ohne dabei das Parlament aufzublähen.
„Ich freue mich sehr, das Mandat zur direkten Vertretung des Bundestagswahlkreises Tübingen-Hechingen anzunehmen und unserer Region eine starke Stimme im politischen Berlin zu geben. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl 2025 geschenkt hat. Mein Herz schlägt für unsere wunderschöne Region, wo ich mit meiner Familie zu Hause bin: Deshalb werde ich vor Ort die direkte Begegnung suchen und mein Bestes für die Menschen geben, die hier leben“, erklärt Christoph Naser.
Zu den politischen Schwerpunkten Nasers zählen die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Innovations- und Wirtschaftsstandortes im Sinne sicherer und neuer Arbeitsplätze, wichtige Infrastrukturprojekte wie der vierspurige Ausbau der B27 sowie die rasche Realisierung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb, die Exzellenz des Bildungs- und Wissenschaftsstandorts Neckar-Alb sowie den Zusammenhalt von Stadt und Land.
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